<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dek 21 &#187; These 4</title>
	<atom:link href="http://dek21.de/category/these-4/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dek21.de</link>
	<description>Deklaration für einen Kurswechsel in der Meinungslandschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Oct 2010 13:00:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Goodbye Dramaqueen!</title>
		<link>http://dek21.de/2010/04/30/goodbye-dramaqueen/</link>
		<comments>http://dek21.de/2010/04/30/goodbye-dramaqueen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 10:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Buzási</dc:creator>
				<category><![CDATA[These 4]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dek21.de/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[Selten hat ein Link auf unseren Agenturverteilern für mehr Aufregung gesorgt. Das SZ-Magazin fragt &#8220;Gut oder böse?&#8221; und bezieht dies auf das Internet. Ausgerechnet! Als hätten wir nicht schon genug darüber diskutiert. Es sieht jedenfalls nach einer neuen Runde Aufeinanderhauen und Lobo auf allen Kanälen aus.
Auf der einen Seite stehen diejenigen, die dem bösen Netz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten hat ein Link auf unseren Agenturverteilern für mehr Aufregung gesorgt. Das <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/" target="_blank">SZ-Magazin</a> fragt &#8220;Gut oder böse?&#8221; und bezieht dies auf das Internet. Ausgerechnet! Als hätten wir nicht schon genug darüber diskutiert. Es sieht jedenfalls nach einer neuen Runde Aufeinanderhauen und Lobo auf allen Kanälen aus.</p>
<p>Auf der einen Seite stehen diejenigen, die dem bösen Netz und den dortigen Protagonisten nichts abgewinnen können. Wir kennen das: Was mussten die Blogger sich anfangs nicht alles von den professionellen KOLLEGEN gefallen lassen! Laienjournalisten, fehlerhafter Berichterstattung, Nerds und Studenten, die doch kein Recht auf die begehrte Gatekeeperrolle hätten. So ging das eine Weile.</p>
<p>Doch irgendwann ließen diese Blogger sich nichts mehr gefallen. Sie wurden selbstbewusster, verteidigten ihr Revier, lancierten erfolgreich <a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/" target="_blank">Skandale</a>, organisierten aufsehenerregende <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">Großkonferenzen</a> und ließen die PROFESSIONELLEN Kollegen manchmal <a href="http://www.wikileaks.com/" target="_blank">ganz alt aussehen</a>. Sie wurde trendy, diese Internetgeschichte und Social Media löste das Web 2.0 ab. Doch &#8211; wie sollte es anders &#8211; dann folgte <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html" target="_blank">Payback</a>, folgte die Antwort . Qualität war wieder das Stichwort. Oder war einfach alles nur zuviel? Wie konnten diese (mittlerweile gut angezogenen und gepflegten) jungen Leute nur die Podien dieser Republik erobern?</p>
<p>Dieses Theater erinnert ans Armdrücken. Mal haben die einen Oberwasser, dann wieder die anderen. Mal gibt es Internetsperren, dann wieder nicht, dann hagelt es Qualitätskritik, dann wieder Enthüllungsbloggerismus.</p>
<p>Und man fragt sich: Muss das denn sein?! Können wir nicht dieses schwarz-weiß, gut-böse einfach mal sein lassen? Ja, man findet im Internet Bombenanleitungen, Kinderpornos und sicherlich auch Tipps, wie man Schnecken am Besten quälen kann. Aber ja, es gibt auch Wikipedia und Iran und ganz viele lustige Youtube-Katzen-Videos. Menschen streiten und Menschen lieben. Ist das ein Grund sich aufzuregen? That&#8217;s life! (Und genau das hat übrigens das SZ-Magazin thematisiert).</p>
<p>Die Menschen, die weder in den Medienhäusern noch im St. Oberholz sitzen, sind da übrigens meist schon weiter: Die lesen ihre Bild-Zeitung und freuen sich, dass man den Neffen bei wer-kennt-wen gefunden hat. Alles kein Drama.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dek21.de/2010/04/30/goodbye-dramaqueen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weg mit der 1984-Keule!</title>
		<link>http://dek21.de/2010/03/09/weg-mit-der-1984-keule/</link>
		<comments>http://dek21.de/2010/03/09/weg-mit-der-1984-keule/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Buzási</dc:creator>
				<category><![CDATA[These 4]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dek21.de/?p=227</guid>
		<description><![CDATA[George Orwell beschrieb in &#8220;1984&#8243; ein Überwachungssystem &#8211; ein Staat ohne Privatsphäre, in dem &#8220;die Partei&#8221; alles über die Bürger weiß.
Orwell lebt: Sobald es heute um Facebook, Streetview oder Youtube geht, bemühen Politiker, Feuilleton und Eltern dieses Bild des Überwachungsstaates. Orwell lebt also, aber er hat nicht Recht. Denn das Internet ist nicht böse.
Ja, wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>George Orwell beschrieb in &#8220;1984&#8243; ein Überwachungssystem &#8211; ein Staat ohne Privatsphäre, in dem &#8220;die Partei&#8221; alles über die Bürger weiß.</p>
<p>Orwell lebt: Sobald es heute um Facebook, Streetview oder Youtube geht, bemühen Politiker, Feuilleton und Eltern dieses Bild des Überwachungsstaates. Orwell lebt also, aber er hat nicht Recht. Denn das Internet ist nicht böse.</p>
<p>Ja, wir haben die totale Technik, die, ähnlich wie Orwells Teleschirme, Einblicke in das Leben anderer Menschen erlauben. Ja, wir haben das. Wir können ganz viel einsehen, mitbekommen, recherchieren. Aber letzten Endes kam doch nicht Orwell heraus, sondern das genaue Gegenteil:</p>
<p>Vernetzung ist nicht Einschränkung, Vernetzung ist Freiheit. Chinesische Oppositionelle, die sich dank des Internets der Zensur und der Kontrolle ihrer Diktatur erst entziehen können. Die <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631670,00.html">sterbende Neda</a> während der iranischen Proteste im Sommer 2009 &#8211; ein verwackeltes Handyvideo auf Youtube, das ein Regime entblößte. <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">Die Überwachung von Abgeordneten</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZVALRTJOi-Y&amp;feature=related">die Überwachung von Polizisten</a>. All das sind Beispiele für die Kraft der Vernetzung, für die positiven Auswirkungen des Internets.</p>
<p>Natürlich müssen die Menschen lernen, mit diesen neuen Technologien umzugehen. Und natürlich passieren <a href="http://www.collegerecruiter.com/insightblog/facebook-fire2-thumb-477x327.jpg">dumme Fehler</a> dabei. Aber: Nicht Freiheit ist schwerer geworden, sondern Diktatur!</p>
<p><a href="http://web20typ.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2010-01-11-um-19.45.39.png">Google-Bashing</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/">Payback</a> bringen uns nicht weiter. Wir brauchen uns nicht zu fürchten vor jüngeren Generationen, die ganz anders mit den Möglichkeiten der Vernetzung umgehen. Denn die Gesellschaft profitiert davon, dass Menschen lernen, zwischen Inszenierung und Authentizität zu unterscheiden &#8211; und dies auch selbst nutzen. Sie haben ein geschärftes Bewusstsein von politischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Sie können Wahrheit und Unwahrheit autonomer unterscheiden. Sie entwickeln einen eigenen, einen neuen Stil des Umgangs miteinander. Sie sind kritisch, fragend, skeptisch, emotional, schwer zu überzeugen, manchmal hysterisch, häufig diskussionslustig, meist aber offen für Argumente. Wer mitreden will, muss Position beziehen, muss schärfen statt glätten.</p>
<p>Das Web ist nicht böse. Kommunikatoren, die dies begreifen und leben, können sich dort sicher bewegen und Großes verändern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dek21.de/2010/03/09/weg-mit-der-1984-keule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

