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	<title>Dek 21 &#187; These 10</title>
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	<description>Deklaration für einen Kurswechsel in der Meinungslandschaft</description>
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		<title>Lesetipp: PR-Journal</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 12:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Buzási</dc:creator>
				<category><![CDATA[These 10]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Vill macht sich im PR-Journal Gedanken zum Thema Kommunikationsprokura. Den Gastbeitrag gibt es hier zu lesen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Vill macht sich im PR-Journal Gedanken zum Thema Kommunikationsprokura. Den Gastbeitrag gibt es <a href="http://www.pr-journal.de/redaktion-aktuell/themen-der-zeit/8665-schulterschluss-durch-kommunikationsprokura.html" target="_blank">hier</a> zu lesen.</p>
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		<title>Vielstimmigkeit durch Kommunikationsprokura</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Vill</dc:creator>
				<category><![CDATA[These 10]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir fordern: Unternehmen müssen „Kommunikationsprokura“ verleihen. An den Reaktionen sehen wir: Schon der Begriff polarisiert, wirft Fragen auf, stößt hier und da noch auf Unverständnis. Die Wortkreation verbindet Weiches mit Hartem, Reden mit Entscheiden, Sprache mit Macht.
Unternehmen müssen „Kommunikationsprokura“ verleihen. Geht das? Ja, es muss, denn Unternehmen werden ihre Arbeitslast mittelfristig nicht mehr ohne zusätzliche „Kommunikationsprokuristen“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir fordern: Unternehmen müssen „Kommunikationsprokura“ verleihen. An den Reaktionen sehen wir: Schon der Begriff polarisiert, wirft Fragen auf, stößt hier und da noch auf Unverständnis. Die Wortkreation verbindet <em>Weiches</em> mit <em>Hartem</em>, <em>Reden</em> mit <em>Entscheiden</em>, <em>Sprache</em> mit <em>Macht</em>.</p>
<p>Unternehmen müssen „Kommunikationsprokura“ verleihen. Geht das? Ja, es muss, denn Unternehmen werden ihre Arbeitslast mittelfristig nicht mehr ohne zusätzliche „Kommunikationsprokuristen“ bewältigen können. Gemeint sind damit nicht Kommunikateure, die handelsrechtlich mit Prokura ausgestattet werden.</p>
<p>Uns geht es stattdessen darum, wie ein Unternehmen die kommunikative Vielfalt und die eigene Vielstimmigkeit  für den offenen Dialog mit seinen Stakeholdern positiv nutzen kann. Das schafft keine Kommunikationsabteilung mehr mit dem vorhandenen Bordpersonal, und Planstellen sind rar.</p>
<p>&#8220;Kommunikationsprokura&#8221; hat also nichts mit juristischen Schulterklappen zu tun. Es geht darum, Know-How von ausgewählten (führenden) Mitarbeitern mit kommunikativen Qualitäten innerhalb Ihrer Fachgebiete (und nur in diesen) zu nutzen, ihnen die Autorisierung zu übertragen, in den neuen Medien zu Ihrem Fachgebiet für das Unternehmen zu kommunizieren und mit den Stakeholdern in den Dialog zu gehen.</p>
<p>Ein erster Ansatz dafür sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Blog">Corporate Blogs</a>. Hier bringen &#8220;Kommunikationsprokuristen&#8221; schon heute mitunter komplexe und auch problematische Fachthemen zur Sprache. Das nutzen dann auch mal Journalisten für Zitate. Ein Beispiel in diese Richtung ist  das <a href="http://blog.daimler.de/">Daimler-Blog</a>, bspw. mit dem Thema <a href="http://bit.ly/Lj2SU">&#8220;Arbeitskosten&#8221;</a>. Zudem betreiben die Stuttgarter mit eigenen &#8220;Kommunikationsprokuristen&#8221; Twitterkanäle aus ihren Fachbereichen <a href="http://twitter.com/Daimler_BI">&#8220;Business Innovation&#8221;</a> und <a href="http://twitter.com/Daimler_Career">&#8220;Career&#8221;</a>.</p>
<p>Klar gibt es das schon länger, dass Experten aus Unternehmen über Ihr Fachgebiet sprechen. Meist wird das aber immer für jeden Einzelfall geregelt und inhaltlich abgestimmt. Wir sind davon überzeugt, dass es eine generelle Autorisierung einzelner Mitarbeiter für fachspezifische Kommunikation braucht &#8211; ohne Individualabstimmung, sozusagen als verlängerter Arm des Kommunikationsbereichs. Eine selektive Auswahl und Instruierung der Kommunikationsprokuristen vorausgesetzt.</p>
<p>Aber Kommunikationsprokura meint noch mehr: Es geht beispielsweise auch darum,   einem Kundenberater im eigenen Retail-Netz eine begrenzte kommunikative Rolle zu übertragen. Natürlich spricht der nicht mit der Presse. Aber er repräsentiert schon heute eine wichtige Schnittstelle zum Kunden. In manchen Fällen sogar die Wichtigste.</p>
<p>Kommunikationsprokura ist dabei Teil einer CRM-Strategie, die vorsieht, diesen Kundenkontakt optimal zu nutzen. Und dazu braucht es keinen Schlagwortkatalog oder ein (meist doch nicht gelesenes) Q&amp;A. Erforderlich als Vorgabe sind vielmehr eine konkrete Haltung, ein Rahmen, in dem sich diese Kommununikations-Prokuristen bewegen, ihre eigenen Worte finden und ihre kommunikative Teil-Funktion für speziell ihren Fachbereich übernehmen können.</p>
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		<title>Die hyperzynische Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ehren</dc:creator>
				<category><![CDATA[These 10]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben in einer hyperzynischen Gesellschaft, in der kaum noch jemand auch nur ein Fizzelchen bereit ist, wirklich zu debattieren.
Ein Diskurs wird vorgespielt, findet aber nicht statt. Aus Angst, sich zu weit vorzuwagen. Aus Bräsigkeit, weil Debattieren auch Zeit und Grips kostet. Weil sich vor allem aber one-voice wie ein Alien aus den bekannten Science-Fiction-Horror-Blockbustern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einer hyperzynischen Gesellschaft, in der kaum noch jemand auch nur ein Fizzelchen bereit ist, wirklich zu debattieren.</p>
<p>Ein Diskurs wird vorgespielt, findet aber nicht statt. Aus Angst, sich zu weit vorzuwagen. Aus Bräsigkeit, weil Debattieren auch Zeit und Grips kostet. Weil sich vor allem aber one-voice wie ein Alien aus den bekannten Science-Fiction-Horror-Blockbustern in die Kommunikatteure gefressen hat. Aus one-voice wird no-voice. Und das Gift, dass aus no-voice tropft, führt zu Zynismus, der lähmt, der Kommunikation abtötet.</p>
<p>Wir, die dek21-Autoren, sind gewiss nicht men in black, die unsere Welt vor den zynischen one-voice-Aliens retten wollen oder gar müssen. Wir bieten freilich als eine Art Penicilin etwas an, das jeder selbst mit Leben erfüllen muss. Ohne Angst vor einer medialen Eskalationsspirale. Wir empfehlen, quasi als eine Art Dr. Best der PR „Kommunikationsprokura“. Befeuern Sie die alerten Mitarbeiter ihrer Organisation, sich zu äußern (die Uninspirierten haben Sie ohnehin schon verloren, also halten sie sich nicht mit denen auf). Animieren Sie Ihre Experten, unterschiedliche Schlaglichter auf einen kommunikativen Sachverhalt zu werfen. Aus diesen Facetten entsteht ein stimmiges Bild, das one-voice überlegen ist. Weil es authentisch ist und damit den Zynismus-Panzer der Menschen in unserer Gesellschaft durchbricht.</p>
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