<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Qualitätslüge der Gatekeeper</title>
	<atom:link href="http://dek21.de/2010/04/22/qualitatsluge-der-gatekeeper/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dek21.de/2010/04/22/qualitatsluge-der-gatekeeper/</link>
	<description>Deklaration für einen Kurswechsel in der Meinungslandschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Jul 2010 00:28:41 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Katharina Michalski</title>
		<link>http://dek21.de/2010/04/22/qualitatsluge-der-gatekeeper/comment-page-3/#comment-97</link>
		<dc:creator>Katharina Michalski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 11:59:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dek21.de/?p=295#comment-97</guid>
		<description>Es gibt zwei Debatten, die man meiner Meinung nach auseinaderhalten muss, auch wenn sie anscheinend zusammengehören. Die erste beschäftigt sich mit der Distribution des Contents. Hier geht es um den Zugang zu medialen Inhalten, der linear oder on-demand, real time oder time delayed, mobil oder stationär, kostenlos oder kostenpflichtig sein kann. Und natürlich auch um die Form dieser Inhalte, also Tweets, RSS-Feeds, Statusmeldungen, Newsletter, Text, Video, Audio etc. Der Absender kann eine Medienmarke, eine öffentliche Person, ein Unternehmen, ein Bekannter, ein Professional Amateur etc. sein. Alles andere, also die Kategorisierung nach TV, Print, Radio, spielt im Kontext der Medienkonvergenz keine Rolle mehr. 
Die zweite Debatte, die ich für viel komplexer halte als die erste betrifft die Inhalte selbst und damit die Rolle des professionellen Journalismus. Woher kommt die Forderung nach mehr Haltung?  Und was bedeutet Haltung eigentlich? Halten wir fest: Wir haben heute mehr Transparenz als jemals zuvor. Wir lesen Nachrichten aus der ganzen Welt, Blogs sind für uns genauso eine Informationsquelle wie die RSS-Feeds der FAZ, SZ und der Zeit, die wir in einem Reader empfangen. Wir haben Zugang zu unterschiedlichsten Standpunkten, Meinungen und Sichtweisen. Ja, früher waren die Positionen radikal. Aber nicht weil die Medien mehr Haltung zeigten, sondern weil die Meinungslandschaft nicht so fragmentiert war.
Heute sind Nachrichten schnelllebig geworden und im Wettkampf um unsere Aufmerksamkeit wird die Berichterstattung zunehmend schreierisch. Die Forderung nach mehr Qualität ist durchaus berechtigt und zwar nicht als Differenzierungsmerkmal zwischen Bloggern und professionellen Journalisten, sondern als Berufsethos für die letzteren. Journalisten als Gatekeeper sollten Fakten und Gerüchte sauber trennen können. Oft erlebe ich jedoch, dass Journalisten von einander abschreiben, schlampig recherchieren, unsachlich argumentieren und einseitig berichten. 
Wenn Haltung also die Suche nach Wahrheit bedeutet, bin ich absolut für mehr Haltung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Debatten, die man meiner Meinung nach auseinaderhalten muss, auch wenn sie anscheinend zusammengehören. Die erste beschäftigt sich mit der Distribution des Contents. Hier geht es um den Zugang zu medialen Inhalten, der linear oder on-demand, real time oder time delayed, mobil oder stationär, kostenlos oder kostenpflichtig sein kann. Und natürlich auch um die Form dieser Inhalte, also Tweets, RSS-Feeds, Statusmeldungen, Newsletter, Text, Video, Audio etc. Der Absender kann eine Medienmarke, eine öffentliche Person, ein Unternehmen, ein Bekannter, ein Professional Amateur etc. sein. Alles andere, also die Kategorisierung nach TV, Print, Radio, spielt im Kontext der Medienkonvergenz keine Rolle mehr.<br />
Die zweite Debatte, die ich für viel komplexer halte als die erste betrifft die Inhalte selbst und damit die Rolle des professionellen Journalismus. Woher kommt die Forderung nach mehr Haltung?  Und was bedeutet Haltung eigentlich? Halten wir fest: Wir haben heute mehr Transparenz als jemals zuvor. Wir lesen Nachrichten aus der ganzen Welt, Blogs sind für uns genauso eine Informationsquelle wie die RSS-Feeds der FAZ, SZ und der Zeit, die wir in einem Reader empfangen. Wir haben Zugang zu unterschiedlichsten Standpunkten, Meinungen und Sichtweisen. Ja, früher waren die Positionen radikal. Aber nicht weil die Medien mehr Haltung zeigten, sondern weil die Meinungslandschaft nicht so fragmentiert war.<br />
Heute sind Nachrichten schnelllebig geworden und im Wettkampf um unsere Aufmerksamkeit wird die Berichterstattung zunehmend schreierisch. Die Forderung nach mehr Qualität ist durchaus berechtigt und zwar nicht als Differenzierungsmerkmal zwischen Bloggern und professionellen Journalisten, sondern als Berufsethos für die letzteren. Journalisten als Gatekeeper sollten Fakten und Gerüchte sauber trennen können. Oft erlebe ich jedoch, dass Journalisten von einander abschreiben, schlampig recherchieren, unsachlich argumentieren und einseitig berichten.<br />
Wenn Haltung also die Suche nach Wahrheit bedeutet, bin ich absolut für mehr Haltung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin Luzar (fischerAppelt, relations)</title>
		<link>http://dek21.de/2010/04/22/qualitatsluge-der-gatekeeper/comment-page-2/#comment-91</link>
		<dc:creator>Katrin Luzar (fischerAppelt, relations)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:58:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dek21.de/?p=295#comment-91</guid>
		<description>&quot;Ich antworte: so geht es auf jeden Fall nicht weiter.&quot; 

Ich sage: Stimmt! Allerdings: Wenn Content Kaiser sein soll, dann muss es auch guter Content sein. Und in der momentanen Situation bin ich mir nicht sicher, ob die Gatekeeper für mich persönlich das Beste aus dem vielfältigen Angebot herausholen. Wahrscheinlich müssen wir über kurz oder lang alle auf Formate wie Niiu (http://www.niiu.de/) zurückgreifen, die jetzt noch in den Kinderschuhen stecken, aber eine steile Karriere vor sich haben, wenn es denn so weitergehen sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich antworte: so geht es auf jeden Fall nicht weiter.&#8221; </p>
<p>Ich sage: Stimmt! Allerdings: Wenn Content Kaiser sein soll, dann muss es auch guter Content sein. Und in der momentanen Situation bin ich mir nicht sicher, ob die Gatekeeper für mich persönlich das Beste aus dem vielfältigen Angebot herausholen. Wahrscheinlich müssen wir über kurz oder lang alle auf Formate wie Niiu (<a href="http://www.niiu.de/" rel="nofollow">http://www.niiu.de/</a>) zurückgreifen, die jetzt noch in den Kinderschuhen stecken, aber eine steile Karriere vor sich haben, wenn es denn so weitergehen sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tweets die Qualitätslüge der Gatekeeper &#124; Dek 21 erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://dek21.de/2010/04/22/qualitatsluge-der-gatekeeper/comment-page-1/#comment-90</link>
		<dc:creator>Tweets die Qualitätslüge der Gatekeeper &#124; Dek 21 erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 11:17:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dek21.de/?p=295#comment-90</guid>
		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Lars M. Heitmüller, Harald Ehren erwähnt. Harald Ehren sagte: Qualitätslüge der Gatekeeper #dek21 http://tinyurl.com/2ffgyye [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Lars M. Heitmüller, Harald Ehren erwähnt. Harald Ehren sagte: Qualitätslüge der Gatekeeper #dek21 <a href="http://tinyurl.com/2ffgyye" rel="nofollow">http://tinyurl.com/2ffgyye</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

