Wir leben in einer hyperzynischen Gesellschaft, in der kaum noch jemand auch nur ein Fizzelchen bereit ist, wirklich zu debattieren.
Ein Diskurs wird vorgespielt, findet aber nicht statt. Aus Angst, sich zu weit vorzuwagen. Aus Bräsigkeit, weil Debattieren auch Zeit und Grips kostet. Weil sich vor allem aber one-voice wie ein Alien aus den bekannten Science-Fiction-Horror-Blockbustern in die Kommunikatteure gefressen hat. Aus one-voice wird no-voice. Und das Gift, dass aus no-voice tropft, führt zu Zynismus, der lähmt, der Kommunikation abtötet.
Wir, die dek21-Autoren, sind gewiss nicht men in black, die unsere Welt vor den zynischen one-voice-Aliens retten wollen oder gar müssen. Wir bieten freilich als eine Art Penicilin etwas an, das jeder selbst mit Leben erfüllen muss. Ohne Angst vor einer medialen Eskalationsspirale. Wir empfehlen, quasi als eine Art Dr. Best der PR „Kommunikationsprokura“. Befeuern Sie die alerten Mitarbeiter ihrer Organisation, sich zu äußern (die Uninspirierten haben Sie ohnehin schon verloren, also halten sie sich nicht mit denen auf). Animieren Sie Ihre Experten, unterschiedliche Schlaglichter auf einen kommunikativen Sachverhalt zu werfen. Aus diesen Facetten entsteht ein stimmiges Bild, das one-voice überlegen ist. Weil es authentisch ist und damit den Zynismus-Panzer der Menschen in unserer Gesellschaft durchbricht.




